58. Jahresbott – ein Abend voller Tradition, Emotionen und Kameradschaft
58. Jahresbott – ein Abend voller Tradition, Emotionen und Kameradschaft
Am Freitag, 19. September 2025, durften wir uns als Brüder der Magdalenen-Zunft Dornach wieder im ehrwürdigen Zunftkeller des Klosters Dornach versammeln. Der 58. Jahresbott war für uns einmal mehr ein besonderer Höhepunkt des Zunftjahres – geprägt von Tradition, gelebter Freundschaft und feierlichen Momenten. Sämtliche Fotos sind hier.
Pünktlich um 18.00 Uhr eröffnete unser Zunftmeister René Umher den Jahresbott und hiess uns alle herzlich willkommen. Gemeinsam blickten wir auf das vergangene Zunftjahr zurück.
Das Protokoll des 57. Jahresbotts und der ausführliche Jahresbericht des Zunftmeisters waren im Vorfeld per E-Mail verschickt worden und wurden ohne Einwände genehmigt.
Unsere Finanzen
Dank sorgfältiger Kassenführung schlossen wir die Jahresrechnung 2024/2025 mit einem erfreulichen Reingewinn von CHF 2’223.79 ab. Der Revisorenbericht von Marco Müller und Michi Röösli bestätigte eine saubere Arbeit, und wir erteilten unserem Zunftrat mit Applaus die Entlastung.
Das Budget für 2025/2026 sieht bei Erträgen von CHF 21’700 und Ausgaben von CHF 23’750 einen geplanten Aufwandüberschuss von CHF 2’050 vor. Unser Jahresbeitrag bleibt unverändert bei CHF 200.–.
Veränderungen in unseren Reihen
Wir mussten uns von einigen Brüdern verabschieden, die unsere Gemeinschaft viele Jahre bereichert haben. Besonders bewegt hat uns der Abschied von:
- Austritte: Alain Ulmi, Robi Werdenberg, Reto König, Beat Walliser, Guido Werdenberg, Urs Kilcher, Peter Werdenberg und Valentin „Pic“ König
- Todesfälle: Marcus Koelliker († 03.04.2025, 89-jährig), Ruedi Zeltner († 17.07.2025, 102-jährig), Bernhard Walliser († 12.09.2025, 86-jährig)
Mit grossem Dank verabschiedeten wir zudem Reto König aus dem Zunftrat, der als Siebner wirkte.
Freude über neue Brüder
Besonders schön war es, neue Zunftbrüder in unsere Reihen aufzunehmen:
- Raphael Zimmermann, der sich bereits im letzten Jahr als Schreiber II engagiert hat, unter anderem mit dem Aufbau unserer neuen Website und der Einführung von ClubDesk.
- Bernhard Mühlheim, der aktuell im Ausland weilt und deshalb zeremoniell erst 2026 aufgenommen wird.
Raphi wurde von uns ausserdem offiziell als Schreiber II bis 2027 in den Zunftrat gewählt – ein grosses Dankeschön für sein Engagement!
Ehrenvolle Momente
Ein bewegender Höhepunkt war die Ernennung von zwei langjährigen Weggefährten zu Ehrenzunftbrüdern:
- Jürg Hürlimann, unser Zunftmeister von 2014 bis 2024 und zuvor Statthalter, der unsere Zunft zehn Jahre lang mit Herzblut geführt hat.
- Daniel „Däni“ Müller, der zwölf Jahre als Schreiber tätig war und mit viel Herz unsere Chronik und Korrespondenz geprägt hat.
Wir haben beide mit grossem Applaus gefeiert und ihnen für ihre unermüdliche Arbeit und Kameradschaft gedankt.
Nach dem offiziellen Teil öffneten wir den Abend für Begegnungen und Freude. Beim Apéro beim Schlachtdenkmal trafen wir uns mit unseren Ehrengästen und Freunden befreundeter Zünfte. Danach zogen wir in traditioneller Formation – mit Musik, Banner und Knappen – zum Brunnen Amthaus, wo die Aufnahme von Raphi Zimmermann in würdigem Rahmen gefeiert wurde.
Im Refektorium des Klosters Dornach erwartete uns ein festlich gedeckter Saal und ein wunderbares Zunftessen. Wir durften zahlreiche Gäste begrüssen, darunter u. a.:
- Fabian Bebler & Felix Wälchli (Meister u. Alt-Seckelmeister E.E. Zunft zu Rebleuten)
- Sergio Pesenti (Alt-Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern)
- Michael Konrad (Alt-Meister Säulizunft Arlesheim)
- Rolf Blatter & Bernhard Furrer (Zeremonienmeister u. Schreiber Zunft zu Wein- und Herbergsleuten Aesch)
- Dani von Wattenwyl & Michael Eckerle (Kulturhuus Häbse)
- Lorenz Altenbach (abtretender Stiftungsratspräsident Kloster Dornach)
Die Meisterrede unseres Zunftmeisters hatte den Schwerpunkt auf Traditionen, Werte und Ehre, sprich, es ist ein Privileg in einer Zunft zu sein.
Weiter erinnert er in dieser, dass eine Zunft offen für neue Ideen sein sollte, dabei aber seine Wurzeln nicht verlieben. Zudem müssen wir Sorge
tragen, dass auch kommende Generationen nicht nur von der Geschichte der Zunft hören, sondern selbst Teil von deren Geschichte werden.
Am Schluss dankte er allen für Ihren unermüdlichen Einsatz, egal ob im Vorder- oder oft auch im Hintergrund.
Es lebe die Magdalenen-Zunft Dornach!
Es lebe die Zunftgmeinschaft!
Wir blicken dankbar auf einen unvergesslichen 58. Jahresbott zurück. Tradition, Freundschaft und Zusammenhalt haben den Abend geprägt.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die durch ihren Einsatz – ob beim Auf- und Abbau, in der Organisation, beim Kochen, Servieren oder einfach durch ihr Dabeisein – diesen Anlass möglich gemacht haben.
Wir freuen uns jetzt schon auf ein weiteres Jahr voller Begegnungen, gepflegter Bräuche und unvergesslicher Momente.
Zünftig miteinander – für die Zukunft unserer Magdalenen-Zunft Dornach!